App-Test: Dactyl (Spiel für iPhone/iPod touch)
Kategorie(n) News, Spiele, Testberichte, iPhone, iPod touch vom 01.Jan.2010
Dactyl ist ein Spiel für schnelle Finger. Direkt nach dem Start des Spiels erscheint ein Minenfeld mit zwölf Bomben, die per Fingerdruck entschärft werden müssen, bevor sie explodieren. Dabei sind Geschwindigkeit und Präzision gefragt: Denn für jede entschärfte Bombe erscheint eine neue und die Abstände werden immer kleiner. Gleichzeitig muss man nicht nur die Bomben punktgenau erwischen, sondern auch darauf achten, mit dem Finger nicht außerhalb des Spielfeldes zu landen. Sonst heißt es „Game over“.
- Geschicklichkeitsspiel Dactyl, Spielverlauf
- Geschicklichkeitsspiel Dactyl, Startbildschirm
Ausstattung :




Die Ausstattung von Dactyl ist bescheiden. Neben dem eigentlichen Spiel kann der Ton an- oder ausgeschaltet und die Optionen für die Highscores eingestellt werden. Darüber hinaus enthält das Spiel eine Kurzanleitung. Ein Mehr an Ausstattung ist allerdings auch nicht nötig.
Grafik und Sound :




Sowohl die Grafik als auch der Sound liefern nicht mehr und nicht weniger, als für den schnellen Spielspaß nötig ist. Die Grafik ist schlicht, aber sehr ästhetisch und reduziert sich auf das Wesentliche. Damit macht die aufgeräumte Oberfläche den Einstieg in das Spiel schnell und einfach. Es lenkt keine Hintergrundmusik ab, was sinnvoll ist, da die Geräusche der erscheinenden Bomben eine wichtige Spielhilfe sind.
Bedienung und Sensorik :




Die Bedienung kann kaum einfacher sein: Was rot leuchtet, muss gedrückt werden. Alle Optionen sind auf den ersten Blick zu sehen und zu verstehen. Daher ist die Bedienungsanleitung fast überflüssig. Einziges Manko: Die Spielentwickler nutzen die technischen Möglichkeiten des iPhones beziehungsweise des iPod Touch nicht. Ohne das minimalistische Konzept des Spiels zu gefährden, wäre eine Integration beispielsweise der Vibration bei Bombenexplosionen eine willkommene Abwechslung und Ergänzung.
Unterhaltungswert :




Dactyl ist eine Herausforderung an die Reaktionsfähigkeit und an einen schnellen Finger. So einfach das Spiel gestrickt zu sein scheint, so schwierig ist es, in den Highscores nach oben zu wandern. Der Rekord beim Test jedenfalls lag bei 264 entschärften Bomben. Das macht Lust auf mehr.
Geschwindigkeit :




Dactyl-Spieler müssen auf Zack sein, denn das Spiel selbst ist nicht nur schnell, sondern ausgesprochen rasant. Das gilt nicht nur für den Spielablauf, sondern auch für den Start. Nach der Auswahl des Spiels geht es sofort und ohne Wartezeit los. Schneller geht es nicht.
Fazit und Testergebnis :




Dactyl kommt unscheinbar daher, ist aber eine handfeste Herausforderung an Reaktion und Schnelligkeit und damit eine Fingerübung, die Spaß macht. Als Spiel für nebenbei eignet sich Dactyl aber nicht, denn es fordert hundert Prozent Konzentration.

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